Der Dienstleister für freie Museums-Software

abacus digital  ist ein Dienstleister-Netzwerk für freie Museumssoftware, insbesondere Sammlungsmanagement-Systeme wie CollectiveAccess. Wir beraten Museen im deutschsprachigen Raum zum Einsatz kostenfreier Software (Open-Source-Software) und übernehmen auf Wunsch alle Leistungen, die auch Anbieter kommerzieller Software für ihre Anwender bieten:

  • kundenspezifische Anpassung und Implementierung der Systeme,
  • Datenmigration,
  • Schulungen,
  • Export von Sammlungsdaten in die Deutsche Digitale Bibliothek und die Europeana,
  • laufende Administration,
  • zuverlässiger Support.

Für webbasierte Anwendungen wie CollectiveAccess bieten wir auch das Webhosting in einem zertifizierten, deutschen Rechenzentrum an.

Wir entwickeln keine eigene Software, sondern setzen auf international etablierte, freie Softwaresysteme, die von großen Entwicklerteams gepflegt und stetig weiterentwickelt werden.


Freie Software für alle musealen Anwendungsbereiche

Große wie kleine Museen setzen zunehmend auf freie Softwarelösungen. Die Münchner Stadtmuseen mit Lenbachhaus und Villa Stuck katalogisieren und verwalten ihre Sammlungen mit CollectiveAccess, ebenso zum Beispiel das Jüdische Museum Prag, das Museum of History & Industry in Seattle und Hunderte weiterer Institutionen weltweit. Der Louvre und das Städel-Museum Frankfurt betreiben ihre Websites mit Drupal. Auf der Deutschen Digitalen Bibliothek publizieren Museen virtuelle Ausstellungen auf Basis von Omeka.

Die genannten freien Softwaresysteme gehören zu den jeweils besten Lösungen am Markt. Das Sammlungsmanagement-System CollectiveAccess ist in Bezug auf Datenmodelle und Eingabemasken flexibler als die meisten kommerziellen Systeme und daher für den Einsatz in allen Museumssparten geeignet. Das wichtige Datenaustausch-Format LIDO wird ebenso unterstützt wie die SPECTRUM-Dokumentationsstandards. In einer Evaluation von 11 Sammlungsmanagement-Systemen, die das Canadian Heritage Information Network im Jahr 2018 durchgeführt hat, rangiert CollectiveAccess mit 76 % der erreichbaren Maximalpunktzahl auf einem hervorragenden 2. Platz und lässt damit die meisten der evaluierten kommerziellen Systeme hinter sich, wie zum Beispiel Adlib von Axiell (68 %, Platz 7). Bereits seit 2013 ist CollectiveAccess vom französischen Ministerium für Kultur für den Einsatz an Museen im Rahmen des Qualitätssicherungsprogramms »Musée de France« zertifiziert. (Im deutschsprachigen Raum existiert bislang keine staatliche Zertifizierung für Museumssoftware.)

Neben den genannten Anwendungsbereichen

  • Sammlungsverwaltung und -dokumentation (für Inventarisierung, Katalogisierung, Standortverwaltung, Leihvorgänge, Ausstellungsplanung usw.),
  • Online-Sammlungen und virtuelle Ausstellungen,
  • Website-Administration (Content-Management-Systeme)

ist professionelle freie Software auch für zahlreiche weitere Einsatzfelder in Museen verfügbar:

  • Medienstationen in Ausstellungen,
  • mobile Audio- und Multimedia-Guides,
  • Bildverwaltung, Dokumentenmanagement (Digital Asset Management) und Langzeitarchivierung,
  • Wissensmanagement (zum Beispiel interne Wiki-Systeme),
  • Projektmanagement oder einfache Termin- und Aufgabenverwaltung,
  • Adressenverwaltung,
  • Office-Anwendungen wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware, Webbrowser, E-Mail-Programme usw.

Vorteile freier Software

Freie Software ist lizenzkostenfrei und quelloffen (open source), das heißt der Programmiercode ist öffentlich. Im Gegensatz zu proprietärer Software sind Nutzer freier Software nicht an einen einzelnen, kommerziellen Anbieter gebunden. Die Administration kann jederzeit durch einen anderen Dienstleister oder auch den Nutzer selbst übernommen werden. Auch Modifikationen der Software sind durch die freie Lizenz jederzeit möglich.

Datenbank-Strukturen sind offen dokumentiert, das heißt Nutzer sind nicht auf die Mithilfe eines privatwirtschaftlichen Softwareherstellers angewiesen, wenn es um Datenexport oder die Migration in ein anderes System geht. Damit werden ökonomische Lock-in-Effekte stark vermindert und Risiken wie etwa die Insolvenz eines kommerziellen Software-Anbieters gänzlich vermieden.

Nur mit freier Software setzen Museen auf eine zukunftssichere Basis und sind jederzeit Herr ihrer eigenen Daten. Inzwischen empfehlen viele Bundesländer wie zum Beispiel Schleswig-Holstein ausdrücklich den Einsatz von freier Software in allen öffentlichen Einrichtungen. Nicht zuletzt ist die enorme Kostenersparnis gegenüber kommerzieller Software ein gewichtiger Grund für den Einsatz von Open-Source-Lösungen.


Nutzen Sie unser Beratungsangebot

Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich über die Einsatzmöglichkeiten von freier Software in Ihrer Institution – rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail: